Rascher gesellschaftlicher Wandel, zum Beispiel ausgelöst durch Modernisierung, kann gefährlich sein. Wenn der Mensch nicht mit dem Wandel Schritt halten kann, drohen Unsicherheit, Norm- und Orientierungslosigkeit – kurz: Anomie.

Die SAD hat zwischen 1994 und 1997 intensiv im Bereich Anomie geforscht. Ihr Ziel: Die Ursachen und Folgen von Anomie erforschen und ein Instrument entwickeln, das frühzeitig vor ungewollten Folgen von Entwicklungsprogrammen und gesellschaftlichen Umbrüchen warnt.

Für das SAD-Forschungsprojekt zur Anomie kooperierten Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler aus der ganzen Welt. Der vorliegende Sammelband fasst die Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts zusammen. Es enthält Feldstudien aus China, Bulgarien, der Asien-Pazifik-Region und Afrika und führt sowie konzeptionelle sowie methodologische Gedanken zur Anomie aus.

HerausgeberInnen: Peter Atteslander, Bettina Gransow und John Western
Originaltitel: Comparative Anomie Research: Hidden Barrers – Hidden Potential for Social Development