Wer im Kindesalter nicht angemessen gefördert wird, hat mehr Mühe in der Schule und deutliche schlechtere berufliche Perspektiven. Mit sport- und spielbasierter Frühförderung ebnet die SAD besonders benachteiligten Kindern den Weg aus der Armut.

Schlechte Ernährung, mangelnde Bewegung oder Vernachlässigung führen zu Entwicklungsverzögerungen, die im späteren Leben nur schwer wieder aufgeholt werden können. Kinder brauchen Möglichkeiten, um die Welt um sie herum zu entdecken, um sprechen zu lernen und mit anderen zu kommunizieren. Wer in dieser bedeutsamen Phase der Gehirnentwicklung gefördert wird, ist gesünder, erfolgreicher in der Schule, hat bessere Berufsaussichten und nimmt aktiver am gesellschaftlichen Leben teil.

Oft verfügen gerade benachteiligte Kinder nicht über genügend Unterstützung und können sich nicht ihren Fähigkeiten entsprechend entwickeln. Gemäss Schätzungen der UNESCO bleiben allein in Entwicklungsländern 200 Millionen Kinder hinter ihrem Potential zurück. Den Familien fehlt es an finanziellen und zeitlichen Ressourcen, an Unterstützung durch die Regierung und an vorschulischen Bildungseinrichtungen.

Die Vererbung von Armut verhindern

Mit hochwertiger Frühförderung schafft die SAD die Voraussetzungen, um diesen Teufelskreis von Armut und Benachteiligung zu durchbrechen. Indem die Kinder bereits zwischen drei und sechs Jahren in ihrer Entwicklung unterstützt werden, fällt ihnen der Übertritt in die Primarschule leichter. Sie müssen seltener eine Klasse wiederholen oder die Schule vorzeitig abbrechen.

Dabei setzt die SAD auf Sport- und Spielaktivitäten, welche den Kindern wichtige Lebenskompetenzen vermitteln und sie in ihrer ganzheitlichen Entwicklung fördern:

  • Kognitiv, zum Beispiel indem die Kinder in einfachen Spielen ihren Wortschatz erweitern und ein Verständnis für Zahlen und Mengen entwickeln.
  • Körperlich, zum Beispiel indem sie in Geschicklichkeitsspielen üben, das Gleichgewicht zu halten.
  • Emotional, zum Beispiel wenn sie spielerisch lernen, mit Frustration umzugehen und Emotionen zu erkennen und auszudrücken.
  • Sozial, zum Beispiel indem sie einen Streit schlichten oder Freundschaften schliessen.

Damit der Schulerfolg der Kinder langfristig anhält, bindet die SAD auch das Umfeld mit ein. Sie stellt die Unterstützung von Familien, Gemeinden und Regierungen sicher und sorgt dafür, dass die Bildungseinrichtungen in bestehende staatliche Strukturen integriert werden.