Konflikte und Naturkatastrophen gefährden die psychosoziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen weltweit. die SAD unterstützt Betroffene dabei, mit dem Erlebten umzugehen und ein Stück Alltagsnormalität zurückzugewinnen.

Naturkatastrophen wie heftige Erdbeben oder Überschwemmungen nehmen Menschen auf einen Schlag ihr ganzes Hab und Gut. Die Betroffenen verlieren ihre engsten Angehörigen und tragen körperliche und psychische Folgen davon. Auch von Menschen verursachte Notsituationen wie Umweltzerstörungen, Kriege und Vertreibungen lassen eine traumatisierte Bevölkerung zurück.

Kinder und Jugendliche sind durch die Erfahrung von Gewalt und Verlust besonders in ihrer psychosozialen Gesundheit gefährdet. Sie leiden unter Albträumen, Kopfschmerzen, Angstzuständen oder Aggressionen und haben Mühe, sich in der neuen Situation zurechtzufinden.

Natürliche Bewältigungsstrategien gezielt stärken

Ist einmal das Überleben gesichert, geht es nach einem traumatischen Erlebnis deshalb darum, den Menschen ein Stück Alltagsnormalität zurückzugeben. Die Betroffenen benötigen einen geschützten Rahmen, um sich als Individuen, aber auch als Familie und Gemeinschaft mit dem Erlebtem auseinandersetzen können.

Um solche Rückzugsorte zu schaffen setzt die SAD auf einen sport- und spielbasierten Ansatz. Dieser nimmt die Traumatisierung der Menschen als Ausgangspunkt. Nicht, um das Trauma direkt zu therapieren, sondern um die natürlichen Bewältigungsstrategien der Kinder und Jugendlichen gezielt zu stärken.  Im Rahmen der Sport- und Spielaktivitäten entwickeln sie ein Gemeinschaftsgefühl, sie lernen über das Erlebte zu reden, Konflikte fair auszutragen und gewinnen das Vertrauen in sich selbst zurück.