Für Menschen, die in die Schweiz geflüchtet sind, ist es oft schwierig am neuen Ort Fuss zu fassen und Kontakte zu knüpfen. Dies will conTAKT-museum ändern. conTAKT-museum steht für ein Begegnungs- und Bildungsprogramm, das eine Willkommenskultur für Geflüchtete schafft und den Neustart erleichtert.

Museen sind ein Ort, in denen die Gesellschaft kritisch reflektiert und Themen wie Flucht, Migration und Integration auf eine innovative Art diskutiert werden. Dieses Potential nutzt conTAKT-museum, um transkulturelle Begegnungen und Zusammenarbeit in Museen aufzubauen. Führungen, Workshops und weitere Kulturvermittlungsformen eröffnen allen Beteiligten neue Perspektiven und ermöglichen ein einzigartiges Bildungserlebnis.

Ein Ram für Begegnungen und Austausch

Durch die gemeinsame Herangehensweise von Geflüchteten, Ortsansässigen und Museen entsteht ein anregender Dialog und ein gemeinsames Tun. Indem sich Geflüchtete aktiv in die Entwicklung und Umsetzung von Angeboten im Museum eingeben, bauen sie ihr soziales Netz und ihre Deutschkenntnisse aus und bringen ihr Wissen und ihre Sichtweisen in die Gesellschaft ein. conTAKT-museum stärkt Geflüchtete damit gezielt in ihrer Selbstwirksamkeit. Die Museen ihrerseits erfahren neue Blickwinkel auf ihre Ausstellungen und Angebote und erweitern ihre transkulturelle Kompetenz.

Mehr Zusammenarbeit, mehr Verständnis

conTAKT-museum ist ein Programm von Migros-Kulturprozent, das Museen, Geflüchtete, Ortsansässige und Integrationsfachleute seit 2018 gemeinsam entwickeln. Die SAD wirkt an diesem Entwicklungsprozess im Auftrag von Migros-Kulturprozent mit.