DIE AUSWIRKUNGEN DER COVID-19-PANDEMIE SIND GLOBAL UND BETREFFEN JEDEN VON UNS. SIE GEFÄHRDEN NICHT NUR UNSERE GESUNDHEIT, SONDERN DESTABILISIEREN AUCH UNSER TÄGLICHES LEBEN UND STÖREN UNSER SOZIALES UND WIRTSCHAFTLICHES UMFELD.

Es ist auch bekannt, dass die am stärksten benachteiligten Menschen noch stärker betroffen sind, wenn solche Krisen sich ausbreiten. Bereits fragile Kontexte drohen zu verschlechtern, insbesondere durch die Einschränkung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung, Bildung oder Ausbildung, die Verringerung der Möglichkeiten für eine menschenwürdige Beschäftigung und die Verschlimmerung oder Verursachung von Traumata. Aus diesem Grund ist es für die SAD in diesen unsicheren Zeiten von wesentlicher Bedeutung, dass wir weiterhin zusammenstehen und unsere Mission verfolgen; Benachteiligte Kinder und Jugendliche weltweit durch Sport und Spiel zu unterstützen damit sie zu engagierten, gesunden, gebildeten und erwerbstätigen Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsen.

WIR REAGIEREN

Unsere Priorität ist es, die Schwächsten weiterhin dabei zu unterstützen die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, um diese Krise sowie die vielfältigen Herausforderungen zu überwinden und ihre Zukunft (wieder) aufzubauen. Gleichzeitig gilt es, die Sicherheit und den Schutz aller Beteiligten zu gewährleisten. Als Reaktion auf den Aufruf unserer lokalen Partner in Kolumbien, Uganda und Simbabwe haben wir konkrete Unterstützungsstrategien und Schutzmassnahmen ausgearbeitet, um ihnen bei der Bewältigung der Krise zu helfen.

Die Schulen und Ausbildungszentren, die wir in Kolumbien und Simbabwe unterstützen, mussten wie die meisten Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt schliessen. Um trotz der Gesundheitskrise den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung für Kinder und Jugendliche aufrechtzuerhalten, arbeiten wir eng mit unseren Partnern zusammen, um alternative Lösungen zu finden. In Kolumbien unterstützen wir Lehrerinnen und Lehrer bei der Anpassung an den Online-Unterricht. In Simbabwe konnten wir die Versorgung mit Wasser und Seife, Desinfektionsmitteln, Schutzmasken und anderen Hygieneprodukten sicherstellen, damit Mädchen wieder zur Schule gehen können.

PSYCHOSOZIALE UNTERSTÜTZUNG IST ZENTRAL

Die SAD verstärkt auch ihre Unterstützung für Flüchtlinge in Lagern in Uganda, indem sie individuelle psychosoziale Unterstützungsberatungen aufrechterhält, die für verletzliche und traumatisierte Menschen lebenswichtig sind. Die SAD plant auch die Sensibilisierung für gute Hygienepraktiken, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus zu verringern, durch Besuche von Tür zu Tür und durch die Verteilung von Informationsbroschüren.